DORMA Systemlösungen
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Sicherheit mit System

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  • Fluchtweg- sicherungssystem

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sicherungssystem
  • Volle Funktion auf kleinstem Raum

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  • Barrierefreier Fluchtweg

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  • Fluchtwegsicher- ungssystem in der Verwaltung

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ungssystem in 
der Verwaltung

Lösungen für mehr System.

Das Retten von Leben im Gefahrenfall und das Schützen von Unternehmenswerten im Normalfall gestaltet sich alles andere als trivial, da gegensätzliche Anforderungen erfüllt werden müssen.


Türen in Flucht- und Rettungswegen müssen sich jederzeit problemlos öffnen lassen, damit im Gefahrenfall Menschenleben gerettet werden können. Dem gegenüber steht der Schutz von Inventar, Waren, Know-how und vielem mehr, was nicht in die falschen Hände gelangen soll und darf.

Flexible Ein- und Ausgangsregelung

Von 07:00 Uhr bis 09:00 Uhr soll die Haupteingangstür zu öffnen sein, damit Personen freien Zugang haben. Nach 09:00 Uhr dürfen keine Personen das Gebäude ungehindert betreten oder verlassen.

Das System wird über den Schlüsseltaster im Türterminal auf „Langzeitentriegelung“ gestellt. Dadurch wird die Fluchtwegsicherung von z. B. 7:00 bis 9:00 Uhr für zwei Stunden entriegelt. Nach Ablauf der Zeit verriegelt das System selbstständig. Durch Betätigung des Schlüsseltasters im Türterminal kann das System aber auch vorzeitig verriegelt werden. Nach der Verriegelung ist nur noch ein kontrollierter Ein- bzw. Ausgang möglich.

Von innen ist die Tür durch eine Fluchtwegsicherung verriegelt. Falls jetzt noch Erwachsene den Kindergarten verlassen möchten, öffnen sie die Tür über einen Taster auf 1,80 Meter Höhe. Sobald die Tür wieder schließt, wird die Tür durch das selbstverriegelnde Panikschloss und die Türverriegelung erneut verriegelt. Im Gefahrenfall können auch die Kinder die Tür von innen über den Nottaster freischalten. Der Zugang von außen erfolgt über den Profilzylinder im DORMA SVP-Schloss, kann optional aber auch in Verbindung mit einer Zutrittskontrolle realisiert werden.

Flexible Ein- und Ausgangsregelung

Einsatz in Einbruchmeldeanlagen

Während die Einbruchmeldeanlage scharf geschaltet ist, werden die Außentüren über das TMS System verriegelt. Dadurch wird verhindert, dass jemand versehentlich den gesicherten Bereich begehen kann und einen Alarm auslöst. Da ein Blockschloss nicht im Fluchtweg eingesetzt werden darf übernimmt die Türverriegelung die Zuhaltung.

Die Sperrlinie der EMA deaktiviert alle Ansteuerungsmöglichkeiten des Fluchtwegsicherungssystems. Nur der Nottaster bleibt in Betrieb und dient zur Freischaltung der Tür im Gefahrenfall. Eine Notstromversorgung, wie sie für die EMA notwendig ist, ist nicht erforderlich.

Geregelter Ein- und Ausgang über Schleusentüren

In einem Bereich mit hohen Sicherheitsanforderungen soll ein kontrollierter Ein-/Ausgang nur einzelnen oder in begrenzter Personenzahl möglich sein.

Bei dieser Anwendung werden zwei Notausgangstüren als "bewusste Schleuse" ausgelegt. Im Ruhezustand sind beide Türen geschlossen und gesichert. Bei berechtigter Begehung per Schlüssel über den Schließzylinder im SVP-Schloss oder im Türterminal (optional auch per Zutrittskontrolle) entriegelt die angesteuerte Tür für eine einstellbare Zeit zwischen 3 und 180 Sekunden.

Bis die Tür wieder verriegelt ist, wird die Ansteuerung zur Öffnung der anderen Türen unterbunden. Auch bei zeitgleicher Ansteuerung ist keine gleichzeitige Öffnung beider Türen möglich. Im Gefahrenfall können beide Türen jeweils über den Nottaster entriegelt werden.

Zentrale Steuerung

Bei Gefahr müssen bestimmte Türen als Fluchtweg zur Verfügung stehen, aber im Alltag dürfen diese Türen keine Möglichkeit zum unerlaubten Entfernen bieten.

Die einzelnen Fluchtwegtüren besitzen keinen eingenen Nottaster, sondern dieser wird für alle Türen dezentral und/oder zentral in einer ständig besetzten Stelle installiert. Über den Zylinder im selbstverriegelnden Panik-Schaltschloss SVP 6000 wird die Begehung nur berechtigten Personen gestattet. Eine alternative Zugangsmöglichkeit für berechtigte Personen kann auch über ein Zutrittskontrollsystem mit Ausweis- oder Tastaturleser realisiert werden.

Barrierefreier Fluchtweg

Menschen mit einer Behinderung sollen Türen mit einem versicherungstechnischen Verschluss problemlos passieren können - auch Fluchtwegtüren, die mit einer Zutrittskontrolle ausgestattet sind.

Der automatische Drehflügelantrieb unterstützt die Öffnung der Tür in barrierefreien Fluchtwegen. Das Fluchtwegsicherungssystem regelt die Ansteuerung des Schlosssystems oder der Türöffner und steuert nach Freigabe von Schloss und Verriegelung den automatischen Türantrieb.

Ist eine Zutrittskontrolle integriert, wird bei einer normalen Begehung der Ausweis vom Ausweisleser ausgelesen und von der TMS-Steuerung in der Rettungswegzentrale auswegwertet. Bei vorhandener Berechtigung entriegeln Türverriegelung und SVP-Schloss und der Automatikantrieb öffnet die Tür. Danach schließt der Automatikantrieb die Tür. Die Türverriegelung und das SVP-Schloss verriegeln automatisch.

Gesicherte Fluchtwegtüren

Aufgrund der Größe von Tiefgaragen ist vielfach eine Flucht ins Freie nicht möglich und die Flucht in angrenzende Gebäude wird erforderlich. Der Betreiber des Gebäudes will sein Gebäude jedoch auch gegen Zutritt unberechtigter Personen schützen. Daher sollen bestimmte Türen nur von befugten Personen zu öffnen sein. Da diese Tür häufig zugleich Fluchtwegtüren sind, müssen sie bei Gefahr allen Personen offen stehen.

Die Fluchtwegsicherung hält Türen. z.B. zum Treppenhaus sicher verschlossen. Berechtigte Personen können das Objekt nach Auslesen des Ausweises und anschließender positiver Prüfung der Zutrittsrechte begehen. alternativ kann die Tür mittels Schlüssel über den im Türterminal integrierten Schlüsseltaster oder das Schlosssystem geöffnet werden. Im Gefahren fall kann jeder in der Tiefgarage den Nottaster betätigen. Dabei gibt die Steuerung das Signal zum Entriegeln an die Türverriegelung und gleichzeitig wird ein optisch-akustischer Alarm ausgelöst. Parallel dazu kann eine Meldung an eine zentrale Leitstelle ausgegeben werden.

Der Zutritt zur Tiefgarage vom Inneren des Gebäudes erfolgt einfach durch Drücken des Handtasters.

Einfach mehr Sicherheit

Eine Tür mit geringer Begehfrequenz soll nachträglich mit einem Fluchtwegsicherungssystem ausgestattet werden, das die Tür im Alltag sicher verschlossen hält und bei Gefahr ein schnelles Öffnen der Tür ermöglicht.

Durch Druck auf den Nottaster wird die Freischaltung der Tür eingeleitet. Die TMS Basic Steuerung gibt das Signal zum Entriegeln an die Türverriegelung und signalisiert gleichzeitig optisch-akustisch Alarm. Die Tür kann jetzt über den Türdrücker geöffnet werden. Bei einer berechtigten Begehung von innen erfolgt die Freigabe per Schlüssel über den Schlüsseltaster im Türterminal.

Die Türverriegelung entriegelt, ein Alarm findet nicht statt. Nach einer Kurzzeit- oder Langzeitentriegelung, sowie nach einem Stromausfall erfolgt eine automatische Wiederverriegelung. Für die Begehung von außen ist auf der Gegenseite ein weiterer Schlüsseltaster montiert.

Funktion auf kleinstem Raum

Eine Tür soll mit einer Fluchtwegsicherung ausgestattet und mit anderen Türen vernetzt werden können. Dabei sollen alle benötigten Komponenten unter Putz montiert werden.

Durch Druck auf den Nottaster wird bei Gefahr die Freischaltung der Tür eingeleitet. Die Steuerung TMS Comfort gibt das Signal zum Entriegeln an die Türverriegelung. Parallel erfolgt direkt ein Alarm vor Ort und/oder gegebenenfalls bei einer Leitstelle. Die Tür kann jetzt von jedem über den Türdrücker geöffnet werden.

Bei einer berechtigten Begehung von innen im Normalfall erfolgt die Freigabe per Schlüssel über den Schlüsseltaster. Die Türverriegelung entriegelt, ein Alarm findet nicht statt. Nach einer Kurzzeit- oder Langzeitentriegelung, sowie nach einem Stromausfall erfolgt eine automatische Wiederverriegelung.

Erhöhte Begehfrequenz

Eine Tür mit erhöhter Begehfrequenz, die auch als Angriffs- und Rettungsweg der Feuerwehr vorgesehen ist, soll mit einer Fluchtwegsicherung ausgestattet werden, die es der Feuerwehr ermöglicht, die Tür von außen mit einem Ersatzschlüssel zu öffnen.

Im Notfall erfolgt die Türfreigabe über den Nottaster. Die integrierte TMS-Steuerung gibt das Signal zum Entriegeln an die Türverriegelung. Der Alarm findet optisch und akustisch statt.

Wird ein Alarm durch den Rauchmelder ausgelöst, erfolgt eine automatische Türentriegelung. Bei einer berechtigten Begehung von innen/außen wird über den Profilzylinder des SVP-Schlosses ein Signal an die TMS-Steuerung abgegeben und die Türverriegelung entriegelt. Ein Alarm findet nicht statt. Der Obentürschließer schließt die Tür selbstständig und das SVP-Schloss, sowie die Türverriegelung verriegeln automatisch.

Multifunktionale Anforderungen

In einem Bürokomplex sollen Türen mit hoher Begehfrequenz mit einer Fluchtwegsicherung ausgestattet werden. Neben einem versicherungstechnischen Verschluss soll das System zusätzlich über eine Zutrittskontrolle verfügen, sodass jederzeit nachvollzogen werden kann, wer wann und wo Zutritt erlangt hat.

Bei Begehung mit Ausweis wird dieser vom Ausweisleser gelesen und von der TMS-Steuerung in der Rettungswegzentrale ausgewertet. Bei vorhandener Berechtigung entriegeln Türverriegelung und M-SVP-Schloss und der Automatikantrieb öffnet die Tür. Nach Begehung schließt der Automatikantrieb die Tür und die Türverriegelung und M-SVP-Schloss verriegeln automatisch.

Im Gefahrenfall kann die Tür ohne Ausweis, durch Drücken des Nottasters, geöffnet werden. Parallel zu diesem Vorgang erfolgt direkt ein Alarm vor Ort und/oder gegebenenfalls bei einer Leitstelle.

Fluchtweg in zwei Richtungen

In einem großen Bürogebäude wird eine Etage an zwei verschiedene Parteien vermietet. Die Etage ist durch eine Tür getrennt. Jeder Bereich soll geschützt sein, aber im Ernstfall führt der Fluchtweg jeder Partei duch den Mietbereich der anderen Partei.

Da auf beiden Seiten der Tür ein Fluchtwegsicherungsterminal angebracht ist, werden die Schlüsseltaster der Türterminals nur auf Alarmquittierung und Wiederverriegelung programmiert. Im Normalfall ist die Tür sicher verschlossen. Berechtigte Personen können über den Zylinder im Türterminal oder über die Zutrittskontrolle die Tür begehen.

Im Gefahrenfall wird der Nottaster unter Alarmaulösung betätigt und der Fluchtweg durch den anderen Teil des Objeltes wird freigegeben.