BAU 2011: Umwelt-Produktdeklaration für Türschließer TS 93

Erstklassige Produkte für nachhaltige Lebensräume

München. Bedingt durch den Klimawandel und die Notwendigkeit zu massiven Energieeinsparungen wird die Nachhaltigkeit des Bauens künftig das bestimmende Thema bei Planern und Architekten sein. DORMA stellt sich schon lange diesen ökologischen Herausforderungen und hat den Anspruch, mit seinen Produkten und Serviceleistungen die Anforderungen an eine "grüne" Zukunft in jeder Beziehung erfüllen zu können. Sichtbares Zeichen hierfür ist die Umwelt-Produktdeklaration (EPD) nach DIN ISO 14025 für den Türschließer TS 93. Hans Peters, Geschäftsführer des Instituts Bauen und Umwelt (IBU) aus Königswinter, wird dem Vorsitzenden der DORMA Geschäftsführung, Thomas P. Wagner, das entsprechende Zertifikat am 18. Januar 2011 auf der Messe überreichen.

In der freiwilligen EPD (Environmental Product Declaration) werden sämtliche Umweltinformationen und der gesamte Lebenszyklus eines Produkts systematisch erfasst. Deren Richtigkeit schließlich bewertet eine unabhängige Instanz. EPDs sind allgemeingültige und international anerkannte Informationssysteme, die Architekten Planungssicherheit geben.

Etliche Produkte von DORMA erfüllen bereits die ökologischen Vorgaben und wurden weltweit in vielen der als Green-Building deklarierten Gebäude verwendet. Eine Liste und Abbildungen einiger markanter internationaler Objekte sieht der Standbesucher in Halle B1.

Grüne Automatiktür
Neue Produkte, deren Umweltverträglichkeit bescheinigt wird, sind in München zu sehen. So beispielsweise die automatische Schiebetür ST FLEX Green. Bei dieser Türanlage kommt das sehr schmale Profilsystem DORMA FLEX in einer thermisch getrennten Ausführung zum Einsatz. Das Profil ermöglicht durch seinen speziellen Aufbau eine besonders schlanke Profilansicht und bietet eine hohe Isolierung zwischen dem Innen- und dem Außenbereich. Die Automatiktür-Anlage, die ab Juni 2011 mit einer maximalen Breite von 6.250 mm und einer maximalen Höhe von 3.300 mm geliefert wird, erfüllt die (strengen) Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV 2009–2011. Dies hat das Rosenheimer Institut für Fenstertechnik bescheinigt.

Darüber hinaus wird eine Studie des CS 80 MAGNEO Green in zweiflügeliger Ausführung gezeigt. Aufgrund seiner kompakten Baumaße lässt sich dieser Magnettürantrieb auch in die Fassadenkonstruktion integrieren. Das Exponat wurde dabei mit dem schmalen thermisch getrennten ST FLEX Thermo Türflügelprofil kombiniert, sodass auch hier eine ganzheitliche Fassadenlösung mit vollständiger thermischer Trennung zwischen innen und außen erreicht wird. Ein Serienstart ist für 2012 angedacht.

Ein weiteres Produkt für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen ist die LOOP Fassadenkonstruktion, in die nun erstmals auch VSG-Scheiben mit Dünnschicht-Solarzellen verbaut werden können. Die notwendige Verkabelung wird durch die Konstruktion geschickt und unsichtbar ins Gebäudeinnere geleitet.

Andere bekannte Premiumprodukte des Herstellers mit Nachhaltigkeitsanspruch sind die Karusselltür KT Varioline oder das Raumtrennsystem MOVEO Glas. Bei der drei- bzw. vierflügeligen Karusselltür sind es vor allem der hohe Dichtschluss der Elemente wie auch die verwendeten Profile, die für eine Optimierung der Energiebilanz des Gebäudes sorgen. Ebenso beim flexiblen Raumtrennsystem MOVEO Glas, das durch einen hohen Dichtschluss unterschiedliche Temperaturniveaus im Innenraum ermöglicht.

Auch wenn sich DORMA schon lange mit Fragen der Umweltverträglichkeit seiner Produkte beschäftigt, wurden die Gedanken zum nachhaltigen Handeln doch erstmals vor einem knappen Jahr zur Nürnberger fensterbau in der Broschüre "Think Green" vorgestellt. Seitdem ist viel auf diesem Gebiet geschehen, wie beispielsweise die Zertifizierung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 Ende November 2010 oder das Erfüllen der Anforderungen eines Energiemanagementsystems nach DIN EN 16001.

"Mit der Summe all dieser Maßnahmen setzen wir für unsere Partner sichtbare Zeichen, die ihnen signalisieren, dass DORMA auch in Fragen des nachhaltigen Bauens die Nase vorn hat und ein kompetenter Ansprechpartner ist", fasst DORMA Geschäftsführer Thomas P. Wagner abschließend zusammen.

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