DORMA

Eine lange Erfolgstradition

DORMA Historie


DORMA ist trotz des rasanten Wachstums der vergangenen Jahrzehnte ein Familienunternehmen geblieben.

 

1908 - 1950


Am 1. Juli 1908 gründen Rudolf Mankel und sein Schwager Wilhelm Dörken in Ennepetal die Dörken & Mankel KG.
Erste Produkte sind Pendeltürbänder und gefräste Schrauben. Von Beginn an stellen beide höchste
Qualitätsansprüche an ihre Produkte. Der schon damals geltende Grundsatz "Lieber für einen guten Preis das
Beste liefern, statt die Abnehmer und den Verbraucher zu enttäuschen" sollte den künftigen Weg des
Unternehmens stark beeinflussen.


Bereits 1927 wird beim Patentamt der Markenname DORMA, ein Auszug aus den Nachnamen der Firmengründer,
eingetragen. Im Jahr 1936 scheidet Wilhelm Dörken aus der Dörken & Mankel KG aus und Rudolf Mankel führt das
Unternehmen in Alleinverantwortung weiter.

 

1950 - 1970


Nach den Wirren des 2. Weltkrieges steigt das Unternehmen 1950 mit dem TS 50 in die Produktion von
Türschliessern ein, eine Sparte, in der man sich heute gemessen am Umsatz als Weltmarktführer präsentiert.
Zudem wird die Produktpalette zeitweise um den Mekanik Metallbaukasten sowie um Stanzteile für die
Rundfunk- und Fernsehindustrie erweitert. Bereits 1962 unternimmt DORMA mit der Fertigung von
Antrieben erste Schritte im Bereich der automatischen Türsysteme. Auch hier gehört das Unternehmen
heute zur Weltspitze.

 

1970 - 2000


Im Jahr 1970 entsteht die DORMA GmbH Co. KG. Im gleichen Jahr steigt mit Karl-Rudolf Mankel der Enkel
des Firmengründers in das Unternehmen ein. In der Folge werden die globale Ausrichtung des Unternehmens
und die Erweiterung der Produktsegmente weiter vorangetrieben. Schon 1976 erfolgt der Einstieg in den Bereich
Glastürbeschläge. 1977 wird hierfür eigens die Tochtergesellschaft DORMA-Glas gegründet. Ebenfalls im
Jahr 1977 wird mit DORMA France die erste Vertriebsgesellschaft im Ausland etabliert. Wiederum ein Jahr später
folgt die erste ausländische Produktionsstätte in Singapur.


Mit dem Einstieg in die Sicherungs- und Rettungswegtechnik erschliesst DORMA im Jahr 1987 neue Märkte. Die im
Jahr 2000 eingeführte neue Managementstruktur bestehend aus einer Holding, fünf Divisionen sowie weltweit
13 Vertriebsregionen soll das Unternehmen global noch besser positionieren und auf kommende Aufgaben vorbereiten.

 

2000 - 2011


Im Jahr 2008 feiert DORMA an vielen Standorten weltweit sein 100-jähriges Bestehen. Anfang 2009 übernimmt die
mittlerweile vierte Familiengeneration Verantwortung im Unternehmen, indem der bisherige Alleininhaber
Karl-Rudolf Mankel den überwiegenden Teil seiner Anteile an seine Töchter Christine und Stephanie Mankel
überträgt.


Um den weltweiten Marktanforderungen noch besser gerecht zu werden, verabschiedet DORMA im Jahr 2010 das
Strategieprogramm "DORMA 2020" und passt zum 1. Januar 2011 die Führungsstruktur an. Die neue Organisation,
bestehend aus einem 14-köpfigen internationalen Leitungsgremium und fünf ergebnisverantwortlichen
Vertriebsregionen, spiegelt die Wachstumsstrategie bis 2020 wider.

 

2011 - 2013


Die DORMA Gruppe erzielt im Geschäftsjahr 2011/12 (30.06.) erstmals Erlöse von über 1 Milliarde Euro und zeigt damit, dass das Wachstumsprogramm erfolgreich fortgesetzt wird. In 2012 werden Forschungs- und Entwicklungszentren in Indien und Singapur gegründet, um die lokalen bzw. regionalen Anforderungen dieser Märkte zu erfüllen. DORMA erhält zahlreiche Auszeichnungen vom „Axia-Award 2012“ für die erfolgreiche Internationalisierung bis zum „Hidden Champion 2013“.

2013 – 2015

DORMA stellt einmal mehr seine Innovationskraft unter Beweis. So brachte die Gruppe so viele Produktinnovationen an den Start wie nie zuvor. Auf der internationalen Messe BAU präsentiert DORMA im Januar 2015 sechs neue Produkte. Hinzu kommen zahlreiche lokale Innovationen, zum Beispiel die Türschliesser ITS 900 oder ITS 915 für das Einstiegssegment in Asien. Für diese neuen Produkte hat DORMA seit Beginn des Jahres zwölf Designauszeichnungen erhalten. Als Unternehmen wurde DORMA im Juni 2015 zu einem der innovativsten Mittelständler Deutschlands gekürt.


Heute

Die DORMA Gruppe hat im Geschäftsjahr 2014/15 Umsatz und Ergebnis verbessern können. Der Konzernumsatz ist nach IFRS-Zahlen um 9,8 Prozent auf 1.109,2 Mio. € (Vorjahr 1.010,3 Mio. €) gestiegen.

Die DORMA Gruppe und die Kaba Gruppe aus Rümlang bei Zürich haben sich im September 2015 zur dorma+kaba Gruppe zusammengeschlossen. Daraus ist eines der globalen Top-3-Unternehmen im Markt für Sicherheits- und Zutrittslösungen entstanden mit einem Pro-Forma-Umsatz von über CHF 2 Mrd. und rund 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. dorma+kaba ist in über 50 Ländern aktiv und in allen relevanten Märkten vertreten – sowohl mit Produktionsstätten als auch mit Vertriebs- und Service-Standorten.

Zusammen bieten die beiden Unternehmen ihren Kunden ein umfassendes Portfolio an Produkten, Lösungen und Services an in den Bereichen Sicherheit und Zutritt zu Gebäuden – wobei der Kunde rund um den Zutritt und das Öffnen und Schliessen von Türen alles aus einer Hand erhält. Dies umfasst nicht nur Schliesssysteme vom Zylinder und Schlüssel respektive Schloss bis hin zu voll vernetzten elektronischen Zutrittslösungen, sondern auch physische Zugangssysteme und automatische Türsysteme sowie ein umfassendes Angebot an Türbändern, Beschlägen, Türschliessern und –stoppern. Das Portfolio wird ergänzt durch Produkte für die Zeit- und Betriebsdatenerfassung, Hochsicherheitsschlösser sowie horizontale Schiebewandsysteme und mobile Trennwände.


 

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