DORMA erzielt Umsatzrekord

Steigerung auf 944 Mio. € im Geschäftsjahr 2010/11

Ennepetal. Die DORMA Gruppe hat Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Im Geschäftsjahr 2010/11 (30.06.) wuchs der konsolidierte Nettoumsatz des Unternehmens um 10,3% auf den Rekordwert von 944,4 Mio. €. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,5% gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug im Berichtsjahr 56,6 Mio. € und liegt um 5,4% höher als im Vorjahr.

"Unser Wachstumsprogramm 'DORMA 2020' ist hervorragend angelaufen. Wir haben Marktanteile in fast allen Märkten weltweit und in allen Produktbereichen gewonnen. Auch deshalb sind wir zuversichtlich, im laufenden Geschäftsjahr erstmals die Umsatzmilliarde zu übertreffen", sagte Thomas P. Wagner, Vorsitzender der DORMA Geschäftsführung, bei der Bilanzpressekonferenz in Ennepetal. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Geschäftsjahr 2010/11 auf durchschnittlich 6.546 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ( 1,2%). Der Personalbestand wuchs zum Stichtag 30.06.2011 gegenüber dem Vorjahr um 1,5% auf 6.589 Beschäftigte.

Neue strategische Ausrichtung
Um die Wachstumschancen weltweit noch besser nutzen zu können, hat DORMA eine umfassende Neuausrichtung der Strategie vorgenommen. Dabei wurde die internationale Präsenz der DORMA Gruppe auf fünf Vertriebsregionen (Areas) aufgeteilt und die Führungsstruktur angepasst. Ebenfalls neu aufgestellt hat sich der Bereich Forschung und Entwicklung, um flexibel auf Marktbedürfnisse zu reagieren und die globale Wettbewerbsfähigkeit der Produkte zu steigern. DORMA forscht aktuell in zwei Kompetenzzentren in Deutschland. Zusätzlich sind Forschungs- und Entwicklungs-Center in Indien und in Singapur eingerichtet worden. Weitere sind geplant. Mit dem Wachstumsprogramm "DORMA 2020" strebt das Unternehmen an, seinen Umsatz bis zum Jahr 2020 auf zwei Milliarden Euro zu steigern und die Mitarbeiterzahl weltweit auf rund 10.000 zu erhöhen.

Zuwächse in allen fünf Vertriebsregionen
Das internationale Marktumfeld mit einer nach der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder Fahrt aufnehmenden Baubranche hat die Entwicklung der DORMA Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr zusätzlich beflügelt. Die Umsätze stiegen in allen fünf DORMA Vertriebsregionen. "Wir entwickeln uns vom reinen Produktanbieter hin zum Lösungs- und Serviceanbieter 'rund um die Tür'. Diese Neuausrichtung stärkt unsere Position im Markt", betonte Wagner. Die größten Umsatzzuwächse erzielten die Regionen Asien-Pazifik/Australien ( 28,6%) und Mittelmeer/Mittlerer Osten/Afrika ( 13,0%). Die Regionen Amerika ( 7,5%) sowie Nord- und Osteuropa ( 6,2%) verbuchten ebenfalls einen Umsatzanstieg. Im Heimatmarkt Deutschland erwirtschaftete DORMA ein Umsatzplus von 4,7%.

Mit einem Cashflow von 93,3 Mio. € (Vorjahr: 115,8 Mio. €) und einer soliden Eigenkapitalquote von 55,0% (Vorjahr: 60,7%) ist DORMA für ein weiterhin erfolgreiches Wachstum in den kommenden Jahren gut aufgestellt.

Trotz der nach wie vor in einigen Ländern der Welt unsicheren Gesamtwirtschaftslage und der aufkommenden Eurokrise hat DORMA auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in die Optimierung der Produktionsstätten und in Wachstumsmärkte investiert. Die Investitionen in Sachanlagen stiegen von 18,1 Mio. € auf 22,9 Mio. €.

Ausblick: Mehr als eine Milliarde Euro Umsatz, Investitionen verdoppelt
Für das laufende neue Geschäftsjahr erwartet DORMA trotz eines nach wie vor unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes in einigen Ländern ein weiteres Umsatzwachstum. Ziel ist es, mehr als eine Milliarde Euro Umsatz und dabei ein Vorsteuerergebnis auf Vorjahresniveau zu erzielen. Dazu wird DORMA seine Investitionen auf über 40 Mio. € verdoppeln. "Wachstumsimpulse erwarten wir vor allem aus Asien, den Emerging Markets und aus Südamerika", sagte DORMA CEO Wagner. So ist DORMA am Bau moderner Sportstätten und Hotels sowie an Infrastrukturprojekten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien beteiligt.

DORMA betreibt aktuell Gesellschaften in 49 Ländern. Im Zuge des Programms "DORMA 2020" will das Unternehmen neue Märkte erschließen. Zu diesem Zweck werden in mehreren Ländern Vertriebsgesellschaften gegründet.

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