Synus - Karlsruhe (GER)
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Mit dormakaba reibungslos ins Büro

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Das neue Bürogebäude Synus schließt eine der letzten innenstadtnahen Baulücken, die auf dem ehemaligen Grundstück eines in den 1970er Jahren umgesiedelten Industriebetriebes verblieben waren.

DORMAs Beitrag zum Projekt

Für das Grundstück inmitten bereits fertig gestellter Solitärbauten entwarf das Architekturbüro Kramm & Strigl einen sechsgeschossigen Baukörper, dessen Umriss – von oben betrachtet - der Form einer Welle folgt und damit für die äußere Erscheinung wie auch für die Innenräume prägend ist.

Der Bauherr legte Wert auf eine innere Organisation, die eine flexible und kleinteilige Nutzbarkeit der insgesamt ca. 9.350 Quadratmeter Bürofläche sicherstellt. Tatsächlich sind die Flächen derzeit an zahlreiche Unternehmen der IT- und Softwarebranche vermietet. Entsprechend war eine Erschließung erforderlich, die einen direkten und individuellen Zugang zu den verschiedenen Mieteinheiten ermöglicht. So gibt es für den nördlichen und südlichen Gebäudeteil jeweils einen Erschließungskern mit Treppenhaus und Aufzügen, die von der zentralen Lobby im Erdgeschoss sowie von der Tiefgarage aus erreichbar sind.

Bei allen Türen waren die Brandschutzfunktion einerseits und eine komfortable Bedienung und barrierefreie Begehbarkeit andererseits unter einen Hut zu bringen. Türschließer mit Freilauffunktion spielen dabei eine tragende Rolle.

Die Lobby ist von den beiden Aufzugpaaren jeweils durch eine Brandschutztür getrennt. Die südliche erhielt den Türschließer TS 99 FLR. Er ist als Feststellvorrichtung zugelassen und verfügt über eine Freilauffunktion, wodurch die Tür frei beweglich bleibt und nicht automatisch geschlossen wird. Durch das integrierte Rauchmeldesystem dormakaba RMZ ist er sogar in Feststellanlagen einsetzbar.

Die Tür zum nördlichen Gebäudeteil führt nicht nur zu den Aufzügen und zum Treppenhaus, sondern auch zu zwei großen Seminarräumen. Aufgrund der großen Anzahl ein- und ausgehender Personen wurde sie mit dem automatischen Drehflügeltürantrieb ED 250 ausgerüstet. Die ebenfalls beidseitig auf dem Türrahmen montierten Infrarot-Sensorleisten hingegen erfassen Personen und Gegenstände im Bewegungsbereich der Tür und stellen sicher, dass die automatische Schließ- bzw. Öffnungsbewegung gegebenenfalls gestoppt oder umgekehrt wird. Ist keine Automatik gewünscht, kann der Antrieb in den Türschließer-Modus geschaltet werden, wobei aber die motorische Unterstützung beim manuellen Öffnen erhalten bleibt.

Die Türen zwischen Aufzugvorräumen und Mieteinheiten wiederum sind mit Freilauf-Türschließern bestückt. An den 1-flügligen Türen kam der Typ TS 99 FLR zum Einsatz. An den 2-flügligen Türanlagen wurde das modulare System TS 93 GSR (TS 99 FL GSR-EMR 1) verbaut. Es besteht aus dem TS 99 FL am Gangflügel und dem TS 93 B am Standflügel – ersterer mit Freilauffunktion, letzterer mit elektromechanischer Feststellung.

Nach der intensiven Planungsunterstützung seitens dormakaba, unter anderem mit zahlreichen Musterstellungen, bot das Produktportfolio von dormakaba aus Sicht der Architekten für die Anforderungen aus Brandschutz und Barrierefreiheit die am besten geeignete Lösung. Einer der Gründe: Bereits 2013, in der Planungsphase des Objekts, konnte dormakaba barrierefreie Türschließerprodukte anbieten, obwohl die DIN 18040-1 (Barrierefreies Bauen - Öffentlich zugängliche Gebäude) erst 2015 in den ersten Bundesländern bauaufsichtlich eingeführt wurde.

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