DORMA wächst und investiert weiter

Währungsbereinigtes Wachstum von 7,3 Prozent - Innovationsoffensive startet auf der BAU 2015 - Investitionen von 40 Mio. € in deutsche Standorte

DORMA wächst und investiert weiter

Ennepetal. Für das Geschäftsjahr 2013/14 gibt die DORMA Gruppe folgende vorläufige Geschäftszahlen bekannt: Im Vergleich zum Vorjahr hat die DORMA Gruppe währungsbereinigt einen Umsatzanstieg von 7,3 Prozent verzeichnet. Zu aktuellen Währungskursen entspricht das einem Umsatzplus von 2,6 Prozent auf rund 1.060 Mio. € (Vorjahr: 1.032 Mio. €). Ein wesentlicher Treiber für das Umsatzwachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die getätigten sechs Akquisitionen in England, Italien, USA und Australien. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2012/13 signifikant gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten in der DORMA Gruppe erhöhte sich im Geschäftsjahr 2013/14 auf durchschnittlich 7.555 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (+7,4%). Aufgrund der Umstellung auf die internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) veröffentlicht die DORMA Gruppe ihre endgültigen und testierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2013/14 voraussichtlich im März 2015.

 

„Wir sind insgesamt zufriedenen mit den Ergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Akquisitionen und das weiterhin gute Wachstum in den Schwellenländern machen sich positiv bemerkbar. Die massiven Währungsverluste durch den starken Euro haben unseren Jahresumsatz jedoch um rund 50 Millionen Euro belastet. In den kommenden Jahren wollen wir im Rahmen unserer DORMA 2020 Strategie auch wieder verstärkt in den reiferen Märkten wachsen. Das wollen wir nicht zuletzt durch eine Innovationsoffensive sowie durch massive Investitionen am Standort Deutschland erreichen“, so Thomas P. Wagner, CEO der DORMA Gruppe.

 

BAU 2015 ist Auftakt zur Innovationsoffensive

 

Den Auftakt zur Innovationsoffensive bildet die BAU 2015, die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Unter dem Motto „Access to Innovation“ präsentiert das Unternehmen auf einem fast 1.000 qm großen Messestand neue vertriebsfähige Produkte (siehe auch Pressemitteilung „DORMA präsentiert sechs neue Produkte auf der BAU 2015“).

 

Bereits auf der Messe Security in Essen Ende September hat DORMA mit der Präsentation der neuen Produktfamilie MATRIX AIR im Bereich elektronischer Zutrittslösungen aufgezeigt, wie das Unternehmen in Zukunft noch konsequenter ausgezeichnetes Design mit höchster Funktionalität und optimaler Bedienbarkeit verbinden will.

 

„Einhergehend mit der Urbanisierung beobachten wir einen Trend zu immer anspruchsvolleren und individuelleren Architekturlösungen. Unsere Zugangs- und Zutrittslösungen sowie Trennwandsysteme werden zunehmend Teil der Raumerfahrung- und Wahrnehmung. Ästhetisches, aufeinander abgestimmtes Design, aber auch individuell gestaltbare Oberflächen sind neben höchster Qualität und modernster Technologie die Eckpfeiler unserer kundenorientierten Innovationsstrategie“, so Thomas P. Wagner weiter.

 

Neben neuen Produktlösungen zählen zur kundenorientierten Innovationsstrategie auch die Präsenzerweiterung vor allem in Großstädten sowie die konsequente Umsetzung des neuen Design Center Konzepts. Nach dem Vorbild der in den Jahren 2012/13 eröffneten Design Centren in New York und Dubai sind im vergangenen Geschäftsjahr drei neue Showrooms in China und einer in Jakarta eröffnet worden. Diese dienen nicht nur der markengerechten Präsentation der Produkte, sondern vor allem als Ort für eine ganzheitliche Kundenberatung. Zu diesem Zweck investiert DORMA weltweit ebenfalls in neue bzw. modernere Vertriebsbüros, die Elemente des Showroom- Konzeptes beinhalten – unter anderem in Göteborg, St. Gallen, Moskau und Kapstadt.

 

Höchste Bauinvestition in der Geschichte von DORMA

 

Innovative Produkte, exzellenter Service und beste Lieferleistung sind zentrale Leistungsversprechen der Marke DORMA. Um hier in Zukunft noch stärker auf den Kunden fokussiert zu sein, stehen auch an den deutschen Standorten Ennepetal, Wuppertal und Zusmarshausen eine ganze Reihe an Investitionen in die Zukunft auf der Agenda. „Die geplanten Investitionen belaufen sich auf insgesamt rund 40 Millionen Euro“, so Thomas P. Wagner. „Damit sprechen wir in Summe von der höchsten Bauinvestition in der mehr als 100-jährigen Geschichte DORMAs.“

 

Die jetzt anstehenden Erweiterungen und Umbauten sind ein klares Bekenntnis – insbesondere der Gesellschafterfamilie Mankel – zu DORMAs Wurzeln und zum deutschen Heimatmarkt. Die Investitionen haben zudem eine hohe internationale Strahlkraft.

 

Wuppertal: Leistungsfähiges Logistik- und Ersatzteilzentrum  

 

Am Standort Wuppertal wird das Regionale Logistik Centrum (RLC) zu einem Europäischen Logistik- und Ersatzteilzentrum (ELC) ausgebaut, um die Leistungsfähigkeit in den Bereichen Logistik und Service für DORMA Kunden in ganz Europa zu stärken. Zusätzlich zum Kauf des bestehenden Grundstücks von knapp 20 Tausend Quadratmetern wurden kürzlich weitere 13 Tausend Quadratmeter erworben, um die Logistikkapazitäten zu erweitern. Außerdem soll hier in den nächsten Jahren ein zusätzliches Bürogebäude entstehen. „Das neue große Grundstück von insgesamt 33 Tausend Quadratmetern bietet uns genügend Optionen, um weiteres Wachstum am Standort Wuppertal zu ermöglichen“, erklärt Wagner.

 

Ennepetal: Innovation und Technologiezentrum  

 

Während Wuppertal in Zukunft der Standort sein wird, an dem alle Aktivitäten rund um die Kunden gebündelt werden – etwa das Deutsche Customer Center, der Service oder eben die Logistik – wird in Ennepetal der Fokus noch stärker auf Innovation und modernste Produktion gelegt. Bereits im Januar 2015 wird die Elektronikfertigung von Bonn nach Ennepetal verlagert. Durch den Umzug der Sondertürenfertigung von Ennepetal an den Standort Zusmarshausen, der zurzeit zum europäischen Türenwerk innerhalb der DORMA Gruppe erweitert wird, ist eine Halle am Stammsitz freigeworden. In dieser entsteht nun auf 2.400 Quadratmetern ein Herzstück des europäischen Technologiezentrums am Standort Ennepetal. In Zukunft werden hier rund 60 Mitarbeiter zukunftsweisende Technologien im Bereich der Elektronischen Zutrittslösungen umsetzen.  

 

Neues Design & Innovation Center als Blickfang und gelebte Markenwerte

 

Direkt neben der künftigen Elektronikfertigung ist mit dem Design & Innovation Center etwas ganz Besonderes geplant: Eine architektonisch ansprechende Kombination aus Ausstellungs- und Veranstaltungsort wird ab nächstem Jahr ein absoluter Blickfang direkt am Ennepetaler Werkstor sein. „Das neue Design & Innovation Center wird unsere Markenwerte Design & Ästhetik sowie Innovation auf besondere Weise widerspiegeln“, erklärt Peter Fischer, Vice President Group Marketing & Sales. „Ich bin gespannt auf viele inspirierende Veranstaltungen und Ausstellungen – den Start macht im nächsten Jahr eine Präsentation der BAU Exponate am Standort Ennepetal.“

 

Außerdem werden in Ennepetal zwei Bürogebäude renoviert beziehungsweise neu gebaut und der Parkplatz soll zeitnah neu gestaltet werden. „DORMA in Deutschland hat zuletzt eine Phase der Neuausrichtung durchlebt. Dies runden wir nun sinnvoll durch eine Investition in die Standorte ab und schaffen die notwendigen Grundlagen für unseren Wachstumskurs in Deutschland und Europa“, so Thomas P. Wagner. „Ich freue mich auf die Umsetzung der Maßnahmen und bin stolz auf das, was hier bei uns am Stammsitz entsteht.“



Bildunterschrift 1: Das neue Design & Innovation Center in Ennepetal ist Bestandteil der rund 40 Millionen Euro Investitionen am Standort Deutschland. 

 

Bildunterschrift 2: Veranstaltungen und Ausstellungen finden zukünftig am Stammsitz von DORMA in Ennepetal statt. 

Bildunterschrift 3: Das neue Technologiezentrum in Ennepetal - Fertigung auf 2.400 qm

 

Bildunterschrift 4: Thomas P. Wagner, CEO der DORMA Gruppe, auf der DORMA Jahrespressekonferenz

Bildunterschrift 5: Karl-Rudolf Mankel und DORMA CEO Thomas P. Wagner beim Betriebsrundgang mit anwesenden Medienvertretern

 


Ennepetal, 20. Oktober 2014

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